AG AZAV für Berliner VHS

Was ist das Ziel der AG?

Ziel ist die Weiterentwicklung der VHS-Angebote der arbeitsorientierten Grundbildung mit den Finanzierungsinstrumenten rund um AZAV.

Welcher Herausforderung möchte
die AG begegnen?

Arbeitsorientierte Grundbildung (AoG) und berufsbezogene Sprachförderung gewinnen in der Arbeitswelt an Bedeutung, sind jedoch meist projektabhängig organisiert und finanziert. Die zunehmenden Mittelkürzungen für Integrationskurse verschärfen die Situation besonders für Personen mit niedrigen Grundkompetenzen. Gleichzeitig bleiben Instrumente wie Job-BSK im betrieblichen Kontext oft ungenutzt. Einzelne Volkshochschulen entwickeln in Kooperation mit Unternehmen passgenaue Angebote, deren Kosten teils von den Betrieben getragen werden – dies bleibt jedoch die Ausnahme. Die Etablierung solcher Kooperationen ist aufwendig und erfordert intensives Bildungsmanagement, zudem fehlen Angebote für Arbeitslose weitgehend. Gleichzeitig werden Instrumente der Arbeitsmarktförderung (förderfähig durch AZAV-Zertifizierung) wie AVGS, FBW und QCG bislang kaum genutzt.

An welchem Lösungsansatz
arbeitet die AG?

Ziel der AG ist es, durch gezielte Nutzung der Förderinstrumente rund um AZAV Sprachförderung und berufliche Qualifizierung erfolgreich zu kombinieren, um die Lücke von Personen mit niedrigen Grundkompetenzen hin zum Arbeitsmarkteintritt zu schließen. In Kooperation mit Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg möchten interessierte Berliner Volkshochschulen (VHS) ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Grundbildung ausweiten. Auf Grundlage des Berliner Erwachsenenbildungsgesetzes (EBiG) unterstützt und berät BerKo die VHS somit, um „im Sinne eines lebenslangen Lernens ein Angebot zu unterbreiten, das Möglichkeiten eröffnet, (…) die berufliche Existenz zu sichern und fortzuentwickeln (…).“

Wie funktioniert die Zusammenarbeit
in der AG?

Vertretende interessierter Berliner VHS treffen sich zu regelmäßigen Absprachen mit Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg. Als Ansprechpartner der Berliner VHS trägt Thorsten Thorein (Direktor der VHS Lichtenberg) die zu entwickelnden Lösungsideen einerseits in die Gremien der Berliner VHS hinein sowie andererseits deren Anregungen in die AG zurück. Gemeinsam wird der Entwicklungsprozess seit 2026 vorangetrieben.

Wie können Sie mitmachen?

Wenn Sie sich als Volkshochschule aus Berlin für die Mitarbeit in der „AG AZAV für Berliner VHS“ interessieren, kontaktieren Sie Johanna Lambertz unter lambertz@berlin.arbeitundleben.de.

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