

Gemeinsam bauen wir den Berliner Kooperationsverbund Arbeitsorientierte Grundbildung auf. Entstehen soll ein Netzwerk von verschiedenen Akteuren. Dazu werden Organisationen der Arbeitsmarktförderung, der Bildung, der Bildungs- und Berufsberatung sowie Berufsverbände und bestehende Netzwerke wie die bezirklichen Alpha-Bündnisse stärker in Zusammenarbeit gebracht.
Ziel ist es, die Bereiche Arbeit und Grundbildung passgenauer miteinander zu verzahnen. In Zeiten des Arbeitskräftemangels sollen an- und ungelernte sowie gering qualifizierte Arbeitsuchende, Beschäftigte und Auszubildende mit niedrigen Grundkompetenzen besser in Arbeit gebracht oder unterstützt werden, ihre Arbeit zu behalten.
Der Kooperationsverbund befindet sich seit 2025 im Aufbau in den drei Berliner Pilotbezirken Neukölln, Spandau und Lichtenberg. Gesteuert wird er durch die gemeinsame Regiestelle von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, Stiftung Grundbildung Berlin und Lesen und Schreiben e.V.

Das Beratungsgremium unterstützt und berät die Aktivitäten aus politisch-strategischer Sicht. Ihm gehören die Senatsverwaltung für Bildung, die Senatsverwaltung für Arbeit, die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg und Vertreter der Regiestelle an.
Vorsitzender des Beratungsgremiums ist Dr. Ulrich Raiser, Leiter des Referats Erwachsenen- und Grundbildung, Lebenslanges Lernen und außerschulische Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung.
Sie möchten sich beteiligen? Melden Sie sich bei uns!
Der Berliner Kooperationsverbund Arbeitsorientierte Grundbildung befindet sich im Aufbau in den drei Pilotbezirken Neukölln, Lichtenberg und Spandau. Die Verbundakteure stellen sich vor:
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Azubis, Arbeitsuchende oder prekär beschäftigte Menschen mit Grundbildungsbedarf stoßen oft auf Hürden im Job oder auf dem Weg dorthin. In Berlin bauen wir diese Hindernisse gemeinsam ab, indem wir in Arbeitsgruppen Lösungen entwickeln.


Ziel ist die Weiterentwicklung der VHS-Angebote der arbeitsorientierten Grundbildung mit den Finanzierungsinstrumenten rund um AZAV.


Ziel ist die Integrierung von arbeitsorientierten Grundkompetenzen in AZAV-förderfähige berufliche Bildungsmaßnahmen.


Ziel ist die Gestaltung und Erprobung von digitalen Lerneinheiten für den Einsatz in der (Bildungs- und Berufs-) Beratung.


Ziel ist der Austausch und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Bereiche Grundbildung, Integration und Migration, um Menschen einen selbstbestimmten Weg in Arbeit zu ermöglichen.


Ziel ist die Verbesserung der Verweisberatung in passende Angebote durch die Entwicklung einer interaktiven Beratungsmappe.


Ziel ist eine verbesserte Verweisberatung, die Betroffene gezielter und ohne unnötige Hürden auf ihrem Weg durch die Institutionen unterstützt.
Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Aktivitäten, geplanten Veranstaltungen
und Arbeitsergebnissen.

Oft gefährden Lücken in den Grundkompetenzen den Ausbildungserfolg. Ein Weg sind zusätzliche Angebote arbeitsorientierter Grundbildung, also das Training von Lesen, Schreiben, Rechnen; damit Azubis Fachtexte besser verstehen, Berichtshefte besser schreiben oder grundlegende Mathekenntnisse nachgeholt werden.
Diese Angebote existieren schon – aber es gibt eine Sollbruchstelle in der Umsetzung: sie finden häufig nach Feierabend statt. Das senkt die Teilnahmewahrscheinlichkeit stark. Was ist die Lösung?
Patrick Heber erläutert ein Modell, das die Berliner Innung Sanitär-Heizung-Klempner-Klima/ SHK nutzt, um den Lernort „Betrieb“ in den Lernort „Innung“ zu verlegen, wenn Auszubildende grundlegende Kompetenzen nachholen müssen.
Dabei gehen wir der Frage nach, wie dies Modell auf andere Gewerke oder Branchen übertragbar sein könnte, damit notwendige Grundkompetenzen während der Ausbildungszeit nachgeholt werden können.

2. Treffen der AG Digitale Ansätze für die Berufsberatung!
Wann: Di, 11. August; von 13:00 - 15:00 Uhr
Wo: Bei Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, Lorenzweg 5, 12099 Berlin
Thema: Die eVideo Medienwerkstatt kennenlernen: Gemeinsame Erstellung eines beispielhaften Medienproduktes
Wie können Sie mitmachen?
Wenn Sie sich als (Berufs)Beratende aus Berlin für die Mitarbeit in der „AG Digitale Ansätze für die Berufsberatung“ interessieren, melden Sie sich direkt hier an oder kontaktieren Sie Marie Quiter. Der Einstieg in die AG ist jederzeit möglich.
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Schnittstellen von Grundbildung, Integration und Migration: Ansätze für Berlin
Am 3. Juni 2026 hat die AG Grundbildung – Integration – Migration im Rahmen des Projekts „BerKo – Berliner Kooperationsverbund Arbeitsorientierte Grundbildung“ zu einer Veranstaltung in den Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, eingeladen. Dass die Veranstaltung im Deutschen Bundestag stattfinden konnte, wurde durch Hakan Demir, Mitglied des Deutschen Bundestages, ermöglicht. Gemeinsam mit ihm und weiteren Expert:innen und Praktiker:innen aus Grundbildung, betrieblicher und Arbeitsmarktförderung, Integration und Migration wurden zentrale Schnittstellenthemen für Berlin diskutiert.

Wenn Auszubildenden Grundkompetenzen fehlen:
Wie Chatbots beim Training von Lesen und Schreiben unterstützen
Berichtsheft mit KI schreiben? Funktioniert das überhaupt? Unterläuft es nicht das Selberdenken, Selberschreiben, das Lernen?
Vielen Auszubildenden fällt Lesen und Schreiben schwer. In der Handwerkskammer können sie es trainieren. Mit Buch, Stift und Papier, aber auch mit Unterstützung geeigneter Chatbots. Denn Fakt ist: Viele Auszubildende schreiben ihr Berichtsheft und noch vieles andere schon längst mit KI-Unterstützung. Es gilt, ihnen das nötige Wissen für eine kompetente Nutzung zu vermitteln.
Die Dozentin Dr. Anna Jagdmann zeigt, wie Sie Chatbots selbst baut, die die Auszubildenden in ihren Kursen beim Schreiben, Lesen und Lernen entlasten, ohne sie aus der Verantwortung zu entlassen.
Probieren Sie es selbst aus.
Für Ausbildungs- und Personalverantwortliche aus Berliner Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden sowie Interessierte aus Bildung, Beratung und Wirtschaft.
Anmeldung bis 7. Mai 2026.

„Weil es zusammen besser geht!“ – dies war die zentrale Erkenntnis des ersten BerKo-Vernetzungstages am 4.12.2025 im VKU-Forum in Berlin. Insgesamt 65 Akteur*innen des Berliner Kooperationsverbundes aus den Pilotbezirken Spandau, Lichtenberg, Neukölln sowie weitere interessierte Expert*innen aus Arbeitsmarktförderung, Bildungsträgern, Volkshochschulen, Beratungen für Bildung und Beruf, Alpha-Bündnissen und aus der Wirtschaft kamen zusammen. Austausch und Vernetzung rund um die arbeitsorientierte Grundbildung standen im Fokus. Gemeinsam arbeiteten die Akteur*innen an konkreten Ideen, um gelingende Bildungswege bis in Arbeit für Arbeitsuchende, Auszubildende und geringqualifizierte Beschäftigte mit niedrigen Schriftsprachkenntnissen zu gestalten. Organisiert wurde der Vernetzungstag von den BerKo-Projektpartnern Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, Lesen und Schreiben e. V. und der Stiftung Grundbildung Berlin.
In unserer zweiteiligen Workshopreihe für Mitarbeitende von bildungsmarkt e.V./kiezküchen GmbH stand die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz gezielt unterstützt werden können.
Die Workshopreihe verbindet theoretische Sensibilisierung mit praktischer Anwendung und liefert konkrete Impulse, wie Bildungsangebote für Menschen mit geringer Literalität barriereärmer und grundbildungsorientierter gestaltet werden können.
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Wie kann digitale Öffentlichkeitsarbeit so gestaltet werden, dass sie auch Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz erreicht? Diese Frage stand im Mittelpunkt unseres Onlineworkshops, der sich an Berliner (Berufs-)Berater*innen richtete.
Im Workshop wurde vermittelt, wie mithilfe verschiedener KI-Tools verständliche und zielgruppengerechte Inhalte erstellt werden können – etwa für Websites, Social Media oder digitale Informationsangebote. Im Fokus stand die eVideo Medienwerkstatt, ein Tool, mit dem sich einfache und leicht verständliche Informationseinheiten gestalten lassen.

Am 17.9.25 wurde das Team des Fachbereichs Arbeitsorientierte Grundbildung von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg, für die Entwicklung der eVideo Medienwerkstatt mit dem Preis „Vorbild der Weiterbildung“ in der Kategorie „Digitalisierung und KI“ des deutschen Weiterbildungstages ausgezeichnet.

Berater:innen, Ausbildungsverantwortliche, Lehrkräfte und Grundbildungsexpert:innen diskutierten in der Barcamp-Session des 9. Fachtags „Alphabetisierung und Grundbildung“ der Stiftung Grundbildung Berlin die Frage: „Zusammen mit der Wirtschaft: Grundbildung für Azubis und Beschäftigte organisieren - wie kann das gelingen?“. Festgehalten wurde, dass Defizite im Lesen, Schreiben und Rechnen zu einem größeren Problem in der Ausbildung geworden sind, nicht nur im Handwerk oder produzierendem Gewerbe, sondern auch etwa bei Hilfskräften in der Pflege. Die Unterstützung von Betrieben und betroffenen Auszubildenden ist eine Herausforderung, die mit Akteuren der Wirtschaft gemeinsam angegangen werden muss.
Sie möchten mitmachen? Das Barcamp soll online fortgesetzt werden – Melden Sie sich bei Benedikt Eimann unter: eimann@berlin.arbeitundleben.de.

Niedrige Grundkompetenzen im Lesen, Schreiben, Rechnen oder der Anwendung digitaler Geräte sind ein Problem für viele Auszubildende. Häufig führen sie zu Prüfungsversagen und Ausbildungsabbrüchen. An dem Workshop „Grundkompetenzen bei Auszubildenden am Arbeitsplatz stärken – Ein Instrument der Chancengleichheit" während der Fachtagung „Demokratiebildung im Betrieb. Mitbestimmung stärken. Zusammenhalt fördern“ der IG Metall nahmen ca. 25 Ausbilder:innen und Jugendausbildungsvertretungen (JAV) verschiedener Betriebe teil. Anhand der Praxiserfahrungen der Teilnehmenden haben wir Ursachen und Auswirkungen niedriger Grundkompetenzen bei Azubis diskutiert und erste Ansätze möglicher Interventionen im Betrieb kennengelernt. Gemeinsam haben wir einen hohen Bedarf an weiteren Informationen zu Instrumenten im Umgang mit niedrigen Grundkompetenzen, Verweisberatung und Vernetzung mit Einrichtungen entsprechender Expertise festgestellt.
Suchen Sie mehr Informationen, Workshops, Schulungen oder Vernetzung zum Thema? Kontaktieren Sie uns.
In zahlreichen Auftaktgesprächen mit den Verbundakteuren aus den Pilotbezirken Spandau, Lichtenberg und Neukölln konnten wir erste Themenschwerpunkte für die Zusammenarbeit im Kooperationsverbund ermitteln. Folgende Fragen standen dabei im Mittelpunkt:
Im nächsten Schritt werden wir die Verbundakteure dabei unterstützen, sich zur Lösung dieser Fragen besser zu vernetzen, um konkrete Maßnahmen abzuleiten. Aus dem Projekt werden wir die Prozesse mit der Pilotierung verschiedener Beratungs- und Finanzierungsinstrumente sowie Lernangebote unterstützen. Entstehende Kooperationsformate sowie Ergebnisse werden wir hier veröffentlichen.