
Ziel ist der Austausch und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Bereiche Grundbildung, Integration und Migration, um Menschen einen selbstbestimmten Weg in Arbeit zu ermöglichen.
Bei vielen Menschen mit Grundbildungsbedarf spielen auch die Themen Sprache, Integration und die eigene internationale Biografie eine Rolle. Vor allem mit dem Blick auf die Arbeitswelt und den selbstbestimmten Weg in Arbeit ergeben sich an der Schnittstelle von Grundbildung, Integration und Migration Herausforderungen. Probleme können zum Beispiel aufenthaltsrechtliche Fragen und daran gekoppelte Prüfungen oder Zertifikate, Kurszusammensetzungen und erschöpfte Integrationskurskontingente sein.
In der AG geht es zunächst darum, sämtliche Herausforderungen an der Schnittstelle der Bereiche sichtbar zu machen. In einem nächsten Schritt werden mögliche Lösungswege und konkrete nächste Schritte diskutiert. Dabei ist es wichtig zu erkennen, was gelöst werden kann und wo die Akteur:innen in Berlin an Grenzen stoßen. Umsetzbare nächste Schritte werden dann im Rahmen von BerKo gegangen.
Die AG trifft sich themenbezogen. Die Regiestelle von BerKo lädt breit zu den AG Treffen ein und achtet dabei verstärkt auf die Zusammensetzung der Teilnehmer:innen, um sicherzustellen, dass die notwendige Expertise und unterschiedlichen Perspektiven der Bereiche vertreten sind. Die Treffen der AG stehen auch Akteur:innen offen, die keine BerKo-Verbundakteure sind. Die AG arbeitet während der Projektlaufzeit von BerKo und soll auch darüber hinaus Bestand haben.
Wenn Sie in einem der Bereiche Grundbildung, Integration oder Migration in Berlin aktiv sind und sich einbringen möchten, kontaktieren Sie gerne Linda Stein unter l.stein@grundbildung-berlin.de.