(Arbeits-/Ausbildungs-)Zeit für Grundbildung schaffen

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10:00–12:00 Uhr
3.7.2026
10:00–12:00 Uhr
online – in Kooperation mit der SHK-Innung Berlin, der Handwerkskammer Berlin und der Landesinnung des Dachdeckerhandwerks Berlin

Oft gefährden Lücken in den Grundkompetenzen den Ausbildungserfolg. Ein Weg sind zusätzliche Angebote arbeitsorientierter Grundbildung, also das Training von Lesen, Schreiben, Rechnen; damit Azubis Fachtexte besser verstehen, Berichtshefte besser schreiben oder grundlegende Mathekenntnisse nachgeholt werden.

Diese Angebote existieren schon – aber es gibt eine Sollbruchstelle in der Umsetzung: sie finden häufig nach Feierabend statt. Das senkt die Teilnahmewahrscheinlichkeit stark. Was ist die Lösung?

Patrick Heber erläutert ein Modell, das die Berliner Innung Sanitär-Heizung-Klempner-Klima/ SHK nutzt, um den Lernort „Betrieb“ in den Lernort „Innung“ zu verlegen, wenn Auszubildende grundlegende Kompetenzen nachholen müssen.

Dabei gehen wir der Frage nach, wie dies Modell auf andere Gewerke oder Branchen übertragbar sein könnte, damit notwendige Grundkompetenzen während der Ausbildungszeit nachgeholt werden können.

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Oft gefährden Lücken in den Grundkompetenzen den Ausbildungserfolg. Ein Weg sind zusätzliche Angebote arbeitsorientierter Grundbildung, also das Training von Lesen, Schreiben, Rechnen; damit Azubis Fachtexte besser verstehen, Berichtshefte besser schreiben oder grundlegende Mathekenntnisse nachgeholt werden.

Diese Angebote existieren schon – aber es gibt eine Sollbruchstelle in der Umsetzung: sie finden häufig nach Feierabend statt. Das senkt die Teilnahmewahrscheinlichkeit stark. Was ist die Lösung?

Patrick Heber erläutert ein Modell, das die Berliner Innung Sanitär-Heizung-Klempner-Klima/ SHK nutzt, um den Lernort „Betrieb“ in den Lernort „Innung“ zu verlegen, wenn Auszubildende grundlegende Kompetenzen nachholen müssen. Wir erfahren unter anderem:

Wann bekommen Azubis einen zusätzlichen Lerntag in der Innung?
Wie ist das ausbildungsvertraglich geregelt?
Was passiert inhaltlich in der Innung?
Wie wird das finanziert?
Was sagen die Betriebe? Was die Azubis?
Lässt sich der Erfolg messen?

Bei der anschließenden Diskussion wollen wir erörtern, wie dies Modell auf andere Gewerke und Branchen übertragbar sein könnte, damit notwendige Grundkompetenzen während der Arbeits- oder Ausbildungszeit nachgeholt werden können.

Input: Patrick Heber, Abteilungsleiter Projekte, Innung Sanitär – Heizung – Klempner– Klima, Berlin
Diskussion:
- Sebastian Bobinski, Geschäftsführer der Landesinnung des Dachdeckerhandwerks Berlin;
- N.N., Förderung der Beruflichen Bildung, Handwerkskammer Berlin

Zielgruppe:

Für Ausbildungs- und Personalverantwortliche aus Berliner Unternehmen, Kammern, Innungen, Verbänden sowie andere Interessierte aus (Grund-)Bildung, Beratung, Wirtschaft sowie Arbeitsverwaltung.

„Online-Dialoge zur Arbeitsorientierten Grundbildung“.
Hier behandeln wir Frage- und Problemstellungen aus der Arbeitswelt, zu deren Lösung Arbeitsorientierte Grundbildung beitragen kann. In jeder Ausgabe gibt es einen Input von oder ein Gespräch zwischen Expert:innen. Dabei bringen wir Unternehmen, Verbände und Bildungsträger, Dozent:innen, Arbeitsverwaltung und Beratungseinrichtungen zusammen, mit dem Ziel, praktikable und finanzierbare Lösungen entstehen zu lassen, wo fehlende Grundkompetenzen zu Problemen führen.

Nächste Themen (Termine in Kürze)

·      Sprache in Ausbildung und Prüfung vereinfachen

·      Vom Helfer zum Gesellen – Lernhemmnissen begegnen durch praktische Lösungsansätze der Arbeitsorientierten Grundbildung

·      Arbeitsorientierte Grundbildung inhouse: Wenn die Volkshochschule direkt in den Betrieb kommt

Was ist Ihr Thema? Welches Problem hat Ihr Unternehmen?
Mit welcher Fragesollen wir uns beschäftigen?  
Wozu wünschen Sie sich einen Input oder ein Gespräch?
Schreiben Sie an Benedikt Eimann.

Anmeldung bis 2. Juli 2026.

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