Schnittstellen von Grundbildung, Integration und Migration: Ansätze für Berlin
Am 3. Juni 2026 hat die AG Grundbildung – Integration – Migration im Rahmen des Projekts „BerKo – Berliner Kooperationsverbund Arbeitsorientierte Grundbildung“ zu einer Veranstaltung in den Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, eingeladen. Dass die Veranstaltung im Deutschen Bundestag stattfinden konnte, wurde durch Hakan Demir, Mitglied des Deutschen Bundestages, ermöglicht. Gemeinsam mit ihm und weiteren Expert:innen und Praktiker:innen aus Grundbildung, betrieblicher und Arbeitsmarktförderung, Integration und Migration wurden zentrale Schnittstellenthemen für Berlin diskutiert.
Schnittstellen von Grundbildung, Integration und Migration: Ansätze für Berlin
Am 3. Juni 2026 hat die AG Grundbildung – Integration – Migration im Rahmen des Projekts „BerKo – Berliner Kooperationsverbund Arbeitsorientierte Grundbildung“ zu einer Veranstaltung in den Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, eingeladen. Dass die Veranstaltung im Deutschen Bundestag stattfinden konnte, wurde durch Hakan Demir, Mitglied des Deutschen Bundestages, ermöglicht. Gemeinsam mit ihm und weiteren Expert:innen und Praktiker:innen aus Grundbildung, betrieblicher und Arbeitsmarktförderung, Integration und Migration wurden zentrale Schnittstellenthemen für Berlin diskutiert.
Besprochen wurden acht Themenfelder: ausgeschöpfte BAMF-Kurskontingente, heterogene Gruppen in der Grundbildung, Anforderungen an „lernungewohnte“ Personen und flexible Angebote, Übergänge in Ausbildung und Arbeit trotz sprachlicher und schriftsprachlicher Hürden, bürokratische Hindernisse, z.B. bei Aufenthalt, Arbeitserlaubnis und Anerkennung, niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten in Helfer:innen tätigkeiten, Angebote für unterschiedliche Lebensrealitäten – insbesondere auch junger Erwachsener –sowie verständliche Sprache als Voraussetzung für Teilhabe und Demokratie.
Die Teilnehmenden brachten ihre Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis ein. Zu allen acht Themen wurden die jeweiligen Problemlagen, die Möglichkeiten und Grenzen aktueller Ansätze sowie mögliche konkrete nächste Schritte diskutiert. Deutlich wurde: Starre Kursformate, fehlende Finanzierung, bürokratische Hürden und unzureichende Anschlussangebote erschweren vielen Menschen den Zugang zu Bildung, Sprache, Ausbildung und Arbeit. Gleichzeitig gibt es in Berlin bereits wichtige Ansatzpunkte, die weiterentwickelt und besser miteinander verbunden werden können.
Als mögliche nächste Schritte wurden unter anderem flexiblere Förder- und Kursstrukturen, passgenauere Beratung, praxisnahe Lernangebote auch in Betrieben, stärkere Kooperationen und mehr Transparenz zwischen den Systemen der Grundbildung und Integration, sowie eine stärkere Sensibilisierung von Institutionen für die bestehenden Herausforderungen benannt. Die Veranstaltung machte deutlich, dass an den Schnittstellen von Grundbildung, Integration und Migration weiter zusammen an konkreten Lösungen gearbeitet werden muss, damit Teilhabe und Zugänge in Ausbildung und Arbeit besser gelingen.